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Vom 5. – 7. Oktober
veranstaltete die Schießsportgemeinschaft Helmste sein traditionelles
Luftgewehr – Pokalschießen. An den drei Tagen hatten sich 35 Mannschaften zum
fairen Wettstreit getroffen. Es wurden neben dem Mannschaftsschießen auch um
die tagesbesten Schützen und Schützinnen, sowie Fleischpreise gekämpft. Da bei
nur sechs Gewehrständen eine Wartezeit eingeplant war, knobelten die Schützen
in der Zwischenzeit um Mettwürste, auch dies ist schon Tradition in Helmste.
Der 1. Vorsitzende der SSG Helmste, Hans – Martin Bockelmann, freute sich besonders, dass viele befreundete
Gäste aus der Umgebung den Weg nach Helmste gefunden hatten. Die Schützin
Bärbel Rüsch aus Steinkirchen: „Es ist
immer wieder schön in Helmste zu sein. Ich freue mich schon wieder auf das
nächste Mal hier zu schießen.“
Hier nun die Pokalgewinner
und ihre Ergebnisse:
Herren – Mannschaften: 1. Mulsum I 196 Ringe Teiler
45
2. Steinkirchen 195 Ringe
Teiler 8
3. Fredenbeck 195 Ringe
Teiler 42
4. Rasensport 195 Ringe Teiler 53
5. Moisburg 193 Ringe Teiler 43
Tagesbeste: Bärbel Rüsch, Steinkirchen 50 Ringe Teiler 8
Damen – Mannschaften: 1.
Kutenholz 193 Ringe Teiler 26
2. Ladekop 192 Ringe Teiler 18
3. Mulsum 190 Ringe Teiler 58
Tagesbeste: Bianka Ehlers, Wedel 50 Ringe
Teiler 68
Feuerwehr – Mannschaften: 1. Deinste I
167 Ringe Teiler 175
Tagesbester: Sven Tietjen,
Deinste III 48
Ringe
Fleischpreise: 1. Bärbel Rüsch Steinkirchen 50 Ringe
Teiler 10
2. Klaus Burfeindt
Steinkirchen 50 Ringe Teiler 18
3. Gustav Wenk Steinkirchen 50 Ringe
Teiler 28
4. Stefan Rentsch Wedel 50 Ringe Teiler 36
5. Klaus Hartig
Moisburg 50 Ringe Teiler 41
Die Ausgabe der Pokale und
Preise erfolgte am 13. Oktober 2011 im Dorfgemeinschaftshaus in Helmste. Ob
dieses Schießen 2011 stattfinden wird, ist noch nicht geklärt, da der Umbau des
Dorfgemeinschaftshauses ansteht.
Heute besuchte der Pomologe, Autor und Obstbauer
Eckart Brandt aus Großenwörden den Heimatverein Helmste, um sein neues Projekt
vorzustellen. Ab Herbst 2012 steht ihm in Helmste ein ca. 4 ha großes Gelände zwischen
L 124 Stade – Harsefeld und dem Windpark Helmste – Deinste zur Verfügung.
Hier möchte er in Kooperation mit dem BUND Stade, Slow
Food Hamburg, der Gesellschaft zur
Erhaltung alter Haustierrassen GEH, der Lebenshilfe Stade und dem Heimatverein Helmste
in dem neu zu errichtenden Boomgarden – Park alte regionaltypische Obstsorten
für die kommenden Generationen bewahren und präsentieren. Seit er 1985 das Boomgarden- Projekt ins
Leben gerufen hat, sind Hunderte alter Apfel-, Birnen -, Pflaumen – und
Kirschsorten von dem Pomologen Eckart Brandt gesammelt, wiederentdeckt und
bewahrt worden.
Der größere Teil der Fläche (gut 2 Hektar) soll als
klassische Streuobstwiese gestaltet werden. Etwa 115 alte Apfelsorten und 13
Birnensorten sollen in zweifacher Ausführung gepflanzt werden, 7 Pflaumen – und
28 alte Altländer Kirschsorten in je einem Exemplar. Die Jungbäume sind
größtenteils bereits „in Arbeit“, sie mußten extra neu veredelt werden, da es
viele von ihnen nicht mehr zu kaufen gibt. Auf einer kleineren Fläche werden
ca. 200 Apfelbäume als Halbstamm gepflanzt, die sich als Hochstamm nicht
bewähren oder zu spät und spärlich tragen.
Das Gelände soll mit Wildobst – und Benjeshecken sowie
mit Wildblumenstreifen als Bienenweide umgeben werden. Bienen, Wildinsekten und
Vögel sollen hier ganzjährig Nahrung finden, für sie sollen z.B.
„Insektenhotels“, Nisthilfen usw. eingerichtet werden.
Auch sollen unter den Bäumen alte Hühnerrassen die
Bekämpfung tierischer Schädlinge übernehmen. Eckart Brandt sieht in seinem
kleinen ökologischen wertvollen Paradies eine Einheit aus aus Obstbau,
Tierhaltung, Naturschutz und Erhaltung alter Sorten und Rassen.
Ein Traum von Eckart Brandt ist, auf dem Gelände ein,
in die Landschaft passendes Holzhaus zu errichten, in dem Ausstellungen und
Vorträge stattfinden können und Besuchergruppen bei Führungen bewirtet werden
können.
Der Heimatverein Helmste freut sich ganz besonders,
daß auch eine alte Apfelsorte in einem Helmster Obsthof wieder entdeckt worden
ist und hier wieder mit angepflanzt wird. Dieser Apfel „Pison Helmste“, ist ein
Weihnachtsapfel und wird auch als Taubenapfel bezeichnet. Die Apfelfrucht ist
mittelgroß, eiförmig und rot gestreift. Das Fruchtfleisch ist weich und saftig
und schmeckt leicht edelweinig. Diese Apfelsorte wurde im 19. Jahrhundert an
der Niederelbe angebaut und verschwand dann weitgehend.
Monatelang beschwerten sich Jugendliche und Kinder in
Helmste bei den Erwachsenen darüber, daß sie nirgendwo ungestört ihren
Freizeitsport nachgehen konnten. Es wurde auf der Dorfstraße geskatet, was
einerseits durch den Lärm bei den Anwohnern zu viel Unmut führte und
andererseits eine absolute Gefahrenquelle durch die hohe Unfallgefahr mit dem
Straßenverkehr bedeutete.
Nachdem nun dieses Problem über den Arbeitskreis der
Dorferneuerung an den Gemeinderat herangetragen wurde, wurden die Politiker aktiv.
Die Gemeinde stellte das Material zur Verfügung und mit wirklich tatkräftiger Hilfe
der Kinder, Jugendlichen, Eltern und den Politikern konnte am 20. August am dem
Sportplatz diese neue Anlage in
dorfgemeinschaftlicher Arbeit erstellt werden.
Die zukünftigen Benutzer konnten alle ihre Wünsche
einbringen, es entstand nicht nur eine Fläche von 6 x 13 m, zusätzlich konnte noch
eine 3 x 12 m lange schräge Rampe mit seitwärts eingebauten Stufen erstellt
werden. Mit eingebunden in diese Anlage
ist die alte Basketballanlage, die
vorher durch den Schotterbelag nur bedingt bespielbar war.
Wieder einmal hatte es der
Heimatverein Helmste geschafft, die Oldtimer – Rallye der Niederelbe Classics
führte, genau wie 2007 und 2008 durch Helmste. Am Vereinshaus wurde eine
Kontrollstation eingerichtet und der 1.Vorsitzende Reiner Klintworth stellte
jedes der 120 Old – und Youngtimer gekonnt mit flotten Sprüchen vor. Die Autos
kamen durch den Rüstjer Forst über den Zuckerberg ins Dorf, fuhren durch den
Wischhof, drehten eine Runde durch den Drift und den Weg an der Tischlerei
vorbei, um dann ein zweites Mal durch den Wischhof zu fahren. Von hier aus ging es dann über
Deinste nach Fredenbeck weiter.
Die Besitzer und Fahrer
der alten und gepflegten Autos wurden von Cheeleadermädchen des Heimatvereins
mit schmissigen Tänzen begrüßt und freuten sich mal wieder durch Helmste zu
fahren. Das älteste Auto war übrigens ein BMW Ihle Sport, Baujahr 1928, ein
Cabrio mit 15 PS. Ein Hingucker, der mit viel Beifall bedacht wurde, ein Jaguar
MK IV Cabriolet, Baujahr 1948,noch mit marrokanischen Zulassungsschildern
ausgerüstet, wo der Wagen viele Jahre lief. Auch hatten die Zuschauer aus
Helmste und Umgebung Gelegenheit, einen Mercedes Benz 450 SLC Baujahr 1977 mit
225 PS zu bewundern, der 2010 die Rallye Bremen – Shanghai mit ca. 15000
km quer durch Asien erfolgreich
gemeistert hat.
Man kann getrost sagen,
hier schaute mal wieder für einen Tag der Duft der großen weiten Welt in
Helmste vorbei und viele Erinnerungen an das erste eigene Auto wurden
wach.
Am Freitag, den 25. Und Samstag, den 26. Februar 2011
fand wieder unser Plattdeutscher Abend statt. Damit alle sehen konnten, wurde
die Veranstaltung auf 2 Abende gelegt und eine größere Bühne wie im Vorjahr
aufgebaut. Das Team um die beiden Ideengeberinnen Regina Cordes und Gertrud
Stelling hatten diesmal als Thema
„Peer un mehr ut Helmst“
vorgegeben. Es war klar, das sich zum 10. jährigen
Geburtstag des Heimatvereins Helmste e.V. alles um das Pferdedorf Helmste
drehte.
Als roter Faden ging der „Immenhof Helmste“ durch das Programm. Gertrud Stelling als „Oma Janssen“ und Reiner
Klintworth als „Doktor Pudlich“ führten gekonnt durch den lustigen Abend.
Die Kinder vom Immenhof Helmste eröffneten das
Programm. Mit einer Plattdeutschen Hutmodenschau wurde dann das Flair vom
Pferderennen aus Ascot / England in den Eichenhof gelegt. Viel Beifall bekamen
die alten Jungfern aus Helmste, bei ihrem Klagegesang. Zu Besuch kamen dann die
Jungs von Büttenwarder mit ihren Pferde – und Beziehungsproblemen.
Nach der Pause hatten die Voltigier – Omas bei einem
lütt`n Schnaps wieder viel über Helmste zu erzählen. Als dann die netten Jungs
der Cartwrights in den Saal einritten und dann noch die Jungs und Mädels vom
Kuh – und Bauernballett ein schmissigen Can - Can auf die Bühne zauberten,
brodelte der Saal.
Abgerundet wurde der Abend mit kleinen Sketchen, sowie
plattdeutschen Liedern, die von Ingo Block mit der Gitarre begleitet wurden.
Der Heimatverein Helmste
e.V. wurde am 18. Januar 2001 auf Betreiben des ehemaligen Bürgermeisters
Alfred Schmetjen im Restaurant „Eichenhof“ in Helmste gegründet. Spontan traten
53 Bürger dem Verein bei und wählten Alfred Schmetjen zum 1. Vorsitzenden, als
sein Stellvertreter stand ihm Jürgen Robohm zur Seite. Weitere Aufgaben im
Vorstand übernahmen Claus Vogt als Kassenführer, Klaus Bardenhagen als dessen
Stellvertreter, Bernd Bargsten als Schriftführer, Kirsten Quell als, seine
Stellvertreterin und Herbert Heitmann als Jugendvertreter. Der Heimatverein
sieht sich als ein Träger dörflicher Kulturarbeit und bildet mit der Feuerwehr
und der Schießsportgemeinschaft das Rückgrat eines lebendigen dörflichen
Lebens.
Es wurden zunächst 6
Arbeitsgruppen gebildet, um für die Gemeinschaft einen Tätigkeitsrahmen
abzustecken. In den Arbeitsgruppen „Erforschung
und Dokumentation der Helmster Geschichte“, „Sammeln und Restaurieren von
Gebrauchsgegenständen, soweit sie für den Ort von kultureller Bedeutung sind“,
„Helmste im Internet“, „Radwandern in Helmste und Umgebung“ und „Jugendgruppen
(De lütten Helmster Plattsnacker, Jugendtreff, Kinderjugendnachmittag,
Kindertanzgruppe)“ sind viele
Helmster Bürger und Bürgerinnen aktiv.
Nachdem Alfred Schmetjen
2002 den Vorsitz krankheitsbedingt niederlegte, übernahm im Frühjahr 2003
Reiner Klintworth dieses Amt. Mit neuem Schwung und sehr guter Zusammenarbeit
bzw. Unterstützung des gesamten Vorstands gelang es in den folgenden Jahren
viele Projekte in die Tat umzusetzen.
Neben Dorffesten,
Flohmärkte, Ausfahrten mit dem Bus, Spieleabende, Handarbeitsabende, sowie
Teilnahme an dem Helmster Weihnachtsmarkt wurde vieles organisiert. Ein Höhepunkt
war zweifelsohne 2005 die 900 –Jahr – Feier des Forstortes Rüstje mit dem
Kunstprojekt von Dirk Behrens im Rüstjer Wald.
Weitere Highlights waren:
Die Oldtimer Rally
„Niederelbe Classics“ 2007,2008 und 2011 durch unser Dorf zu lotsen, Plattdeutsche
Abende im „Eichenhof“ mussten wegen Überfüllung geschlossen werden, ein
Publikumsmagnet sind seit drei Jahren die Open –Air – Musical Veranstaltungen
auf dem Gelände der alten Zimmerei. Dies alles machte unseren Verein im
Landkreis sehr bekannt.
Als im Februar 2006 die
Filiale der Kreissparkasse Stade geschlossen wurde, griff der Heimatverein zu
und erwarb das Gebäude zur Nutzung als Vereinsheim. Zurzeit wird im Rahmen der
Dorferneuerung überlegt und geplant, daß alle Helmster Vereine und die
Feuerwehr ins neue Dorfgemeinschaftshaus zu integrieren und damit zu einem
kulturellen Dorfmittelpunkt auszubauen.
Hier die geplanten
Veranstaltungen des Heimatvereins für 2011:
25.+26. Februar Plattdeutscher Abend im Eichenhof
Thema: „Peer un
mehr ut Helmst“
16. März Jahreshauptversammlung im
„Eichenhof“ mit Rückblick auf die
vergangenen
10 Jahre, wozu der Vorstand alle Mitglieder recht herzlich
einlädt.
24. Juni „Musical Highlights“ in der
alten Zimmerei, hier werden 10 Musicals
durch die
Musical Dancing Group Drochtersen präsentiert.
26. Juni 1. Plattdeutscher Kindertag
im Landkreis Stade, ebenfalls auf dem
Gelände der
Zimmerei. Hier soll ein Programm von Kindern für Kinder
präsentiert
werden.
9. Juli „Niederelbe Classics
2011“ wird speziell für Helmste ausgeschrieben
und ca. 120
Oldtimer kurven durch unser Dorf.
Reiner Klintworth 1.
Vorsitzender:
„Der Verein hat 156 Mitglieder und wünscht sich mehr
junge Leute, denn Jugendarbeit ist uns sehr wichtig. Wir möchten allen Helmster
Bürger und Bürgerinnen eine Heimat bieten, wie der Name des Vereins es schon
sagt. Viele Heimatvereine haben den Ruf, den Staub von gestern zu erhalten, das
wollen wir nicht, obwohl vieles unserer
Vorfahren erhalten beleiben muß, wie es unser kleines Museum im Binnenfeld auch
schon macht. Wir möchten uns auch weiterhin am Dorfgeschehen beteiligen.“
Am 5. Dezember
2010 veranstaltete bereits zum 16. Mal die Familie Klintworth auf ihrem
Reiterhof den Helmster Weihnachtsmarkt. Nachdem die Bürgermeisterin Marianne
Wiebusch mit dem Weihnachtsmann in der schön geschmückten Weihnachtskutsche auf
den Hof fuhr und den Weihnachtsmarkt eröffnete, erwartete den Besuchern in der
Reithalle ein Showprogramm von höchster Güte.
Die
Voltigierabteilung des Reitvereins Harsefeld eröffnete mit ihren beiden Pferden
„Hermann“ und „Gaylord“ vor den zahlreichen Zuschauer mit ihren akrobatischen
Darbietungen das Pferdeshowprogramm. Es folgten Dressur Klasse A, eine
beeindruckende Freiheitsdressur mit einem Norweger, Agility vom Pferd mit Hund,
sowie die Spring Quadrille und Western Show mit Horst Koch. Weitere Höhepunkte
folgten mit den herrlichen Friesen vom Stall Marschhorst und Dressur Lektionen
der Klasse S. Spannend war dann in abgedunkelter Halle der Tanz von Oliver
Jubin auf seinem andalusischem Pferd der in iberischer Reitweise durch das
Feuer tanzte. Den Abschluß des Showprogramms bildet wie immer, die
Stallgemeinschaft mit einer von 16
Pferden gebildeten Quadrille.
Vor der Reithalle
war neben den zahlreichen kunsthandwerklichen Ständen, der Punschbude und dem
Kaffeezelt mit leckeren selbstgebackenen Torten, sowie die große
Weihnachtstombola des Heimatvereins Helmste ein Anziehungspunkt dieser
Veranstaltung. Über 400 gespendete, wertvolle Sachpreise, waren schnell
ausgegeben.
Wenn auch gegen
Abend ein Nieselregen über Helmste niederging, die gute vorweihnachtliche
Stimmung konnte es den zahlreichen
Besuchern nicht verderben.
Am
Freitag, den 6. August 2010 präsentierte
der Heimatverein Helmste e.V. seinen Sommerevent, mit einem Open-Air Musical in Helmste.
Zusammen
mit der Ballettgruppe der TVG Drochtersen unter der bewährten Leitung von
Tamara Koch gelang es den Verantwortlichen des Heimatvereins diesmal eine
Premierenveranstaltung zu buchen. Mir der Kultmusik von ABBA aus den 70 er / 80
er Jahren mit den Hits „Mama Mia, Dancing Queen usw. wurde den Besuchern dieser
Veranstaltung wieder ein unvergeßlicher Abend geboten.
In
der urigen Atmosphäre auf der
Riesenbühne in der ehemaligen Zimmerei von Jörg Klintworth in der
Böberstroot standen viele gemütliche Stühle bereit. Die etwa 600 Zuschauer
erlebten bei herrlichem Sommerwetter flotte und fetzige Musik, sowie herrliche
Show – und Tanzeinlagen. Sogar der 1. Vorsitzende Reiner Klintworth hatte eine
Nebenrolle übernommen und traute als Pastor ein Pärchen.
Die
fleissigen Helfer des Heimatvereins hatten verschiedene Verzehrstände aufgebaut und boten u.a. wieder frisch
gebackenen Brezeln an.
Aufführung der TVG Ballettgruppe Drochtersen, Leitung Tamara Koch.
Alte Zimmerei Jörg Klintworth, Böberstroot, Helmste.
Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: 7,00 € / VVK 6,00 €
Vorverkauf: Bernd Plate (04149 8844)
und Kartoffeldiele Cordes (04149 338)
"Mamma Mia" denkt Sofi (Christin Freudenthal), als sie das
Tagebuch ihrer Mutter Donna (Janina Puckel) in den Händen
hält und darin zu stöbern beginnt.
Die beiden Frauen leben auf einer griechischen Insel, auf der sie eine
Art Gasthaus betreiben. In naher Zukunft möchte sich Sofi nun
endlich vor den Altar wagen, um mit Sky (Felix Holtkamp) den Bund
fürs Leben einzugehen. Doch zur perfekten Hochzeit fehlt ihr der
leibliche Vater. Als Sofi im Tagebuch Ihrer Frau Mamma drei
Männernamen entdeckt, welche als Erzeuger in Frage kommen
könnten, beschließt die kurzerhand alle zur Vermählung
einzuladen.
In einer Sonderausstellung
präsentiert der Heimatverein Helmste e.V. in seinem Vereinshaus
was "Mann" oder "Frau" darunter trägt. Vorstandsmitglied Regina
Cordes trug aus alten Helmster Familienbeständen eine
sehenswerte Kollektion aus Unterwäsche zusammen.
Ob Beinkleider aus Leinen oder die selbstgetrickte wollene lange
Unterhose für den Mann, praktisch war sie allemal und das stand im
Vordergrund. Der modische Aspekt kann erst nach dem 2.
Weltkrieg, gleichzeitig verbunden mit moderneren Stoffen. Gleichzeitig
kamen neben dem tristen Weiß der Unterwäsche nun auch
Farbnuancen zum Tragen.
Einige Taufkleider, in denen schon mehrere Helmster getauft wurden, runden die sehenswerte Ausstellung ab.
Noch bis zum 30. April 2010 ist diese Ausstellung aufgebaut. Wer diese
Ausstellung noch sehen möchte, wende sich bitte an Regina Cordes
(Tel. 04149 389). Der Heimatverein Helmste e.V. freut sich auf ihren
Besuch.
Der 2009 neu gegründete
Touristikverein "Geest Landtouristik Fredenbeck e.V." feierte am
Sonntag, den 28. März 2010 mit allen Mitgliedsgemeinden sein
Frühlingsfest. Im Mittelpunkt stand eine Fahrradrally, die alle
Dörfer der Samtgemeinde Fredenbeck ansteuerte. In Kutenholz,
Mulsum, Schwinge, Fredenbeck, Wedel, Deinste und Helmste hatten die
ansässigen Vereine und Dorfgemeinschaften jeweils ein buntes
Programm auf die Beine gestellt, um den zahlreichen Fahrradfahrern die
Vorzüge und Interessantes aus dem Dorf vorzustellen.
Der "Bürgerbusverein Fredenbeck e.V." hatte extra einige
Bürgerbusse besorgt, um zusätzlich mit einem Shuttledienst
ebenfalls die Ortschaften miteinander zu verbinden.
Der Heimatverein Helmste e.V. hatte sein kleines Dörpsmuseum geöffnet und verzeichnete regen Zuspruch.
Im Vereinshaus gab es Würstchen und Kaffee mit selbst gebackener
Torte, sowie eine Unterwäscheausstellung mit Mode zurück bis
zur Jahrhundertwende. Ebenfalls wurde hier der gerade fertig gestellte
Film vom Plattdeutschen Abend gezeigt.
Auf Grund des langen Winters waren leider nur die Krokusse
aufgeblüht, während die Narzissen nur vorsichtig erstmal die
grünen Blätter zeigten.
Die Fotos stammen von Reiner Klintworth und einige wurden freundlicherweise von Lutz Schadeck zur Verfügung gestellt.
Nach den großen
Erfolgen der Vorjahre mit den Themen "Modenschau - ut ole Tieden" und
"Helmste Maritim" präsentierte am 26. Februar 2010 der
Heimatverein Helmste im "Eichenhof" diesmal das Thema "Buur inne
Bütt". Dazu der 1. Vorsitzende Reiner Klintworth, der gleichzeitig
auch durch das Programm führte: "Wir finden, nicht nur die
Rheinländer können Karneval feiern, wir hier auf dem Dorf
können das auch. Dazu brauchen wir keine Narrenkappe, wir haben
unsere Bauenmützen".
Nach der Vorstellung des 7-er Rates eröffnete der Helmster
Sänger Ingo Block den abwechslungsreichen Abend. Zum Einheizen der
Zuschauer wurde extra das Helmster Kuh- und Bauernballett
gegründet, die tanzende Bauern und sexy Kühe
präsentierten.
Harmut Cordes und sein Sohn Jan stiegen als "De Buur und de Jungbuur"
in die Kartoffelbütt. Viel Beifall erhielt mit tollen artistischen
Einlagen das eingeladene Tanzmariechen aus Elm. Nach alter Tradition
kamen auch die Helmster Eierschnorrer vorbei und Manfred Baumgarten
zeigte noch einmal seine alte Teufelsgeige aus den 70er Jahren.
Nach einer Pause kammen die drei Horst Schlämmer und das Publikum
hatte zu raten, wer der echte Horst Schlämmer denn nun ist. Ingo
Block sang mit einigen Helmster Kindern das Lied "Tine, ick hol di mit
mien Trecker af".
Das Zeitgeschehen in Helmste wurde ausgiebig von den drei Helmster
Kaffeetanten (Marianne Wiebusch, Gertrud Stelling und Irene Bockelmann)
ausdiskutiert und fand viel Beifall.
Als dann vor dem Schlussbild noch einmal das Kuhballett auf die
Bühne kam, war die gute Stimmung des Abends noch einmal auf dem
Höhepunkt. Nach der Verleihung des ersten Helmster Kartoffelordens
blieben viele Gäste noch lange im Eichenhof, um den tollen Abend
ausklingen zu lassen.
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Ca. 400 begeisterte
Zuschauer freuten sich über die vom Heimatverein Helmste e.V. in Zusammenarbeit
mit der Ballettgruppe des TVG Drochtersen organisierte Vorstellung. Unter der
Leitung von Tamara Koch, präsentierten sie das Open Air Musical „Katzen im Mondlicht“ frei
nach Andrew Lloyd Webber.
Der in der alten Zimmerei
von Jörg Klintworth nachgebaute Londoner Müllplatz erwies sich als ein
Veranstaltungsplatz mit der besonderen Ambiente. Wenn die Katzen „Old
Deuteronomy“, „Mungojerry“, „Rumpelteazer“ oder Rum Tum Tugger“ in ihren
herrlich genähten Kostümen romantisch, mystisch gekonnt über den Schrottplatz
tanzten und kletterten, bekam mancher Zuschauer eine Gänsehaut.
Man merkte es den Akteuren an,
dass es ihnen viel Spaß machte und das begeisterte Publikum geizte nicht mit
Beifall. Am Schluss der Veranstaltung folgten noch 2 Zugaben.
Der Vorstand des Vereins
zeigte sich an diesem lauen Sommerabend mit dieser Veranstaltung sehr
zufrieden, freute sich besonders über die tolle Stimmung und hofft auch
nächstes Jahr wieder ein Open Air Musical präsentieren zu können.
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Wo kommt der Spargel
her, den ich auf meinem Teller habe ?
Diese spannende Frage
ging der Jugendtreff des Heimatvereins Helmste auf dem Spargelhof Werner in
Deinste nach. Die Kinder wurden in Deinste von Ann-Kathrin Werner und
Betriebsleiter Florian Schröder empfangen.
Wie wird der Spargel
angebaut, gepflegt, gestochen, vermarktet, gekocht und gegessen?
Alle Kinder bekamen
eine tolle Führung auf dem Hof, probierten sich im Spargelstechen, pflückten
Erdbeeren und stiefelten munter über die Felder.
Zur Belohnung durften
sie den frisch gekochten Spargel, lecker von der Chefin Ulrike Werner
zubereitet, gleich verspeisen und die selbst gestochenen Stangen Spargel, sowie
die Erdbeeren stolz als „Vorzeigebeute“ mit nach Hause nehmen.
Alle teilnehmenden
Kinder des Heimatvereins Helmste waren sich einig: „Danke an die Familie
Werner, dass wir kommen durften, denn es war ein toller und informativer Tag“.
( Weitere Info über
diesen Tag findet man auf der Homepage von Spargelhof Werner
www.Werner-Spargel.de )
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Nach dem großen Erfolg im Vorjahr mit der Modenschau „Ut ole
Tieden“ präsentierte der Heimatverein Helmste diesmal seinen bekannten
Plattdeutschen Abend unter dem Motto „Helmste – Maritim“.
Dazu der 1.Vorsitzende Reiner Klintworth: „Wir haben uns mit diesem Thema beschäftigt,
weil der Klimawandel uns vielleicht eines Tages zur Hafenstadt macht und in der
Vergangenheit hatten wir am Schnittpunkt zweier alter Handelswege den hier auf
der Stader Geest bekannten Helmster See.“
Der Saal war total ausverkauft und die Stimmung war gut, als
der Helmster Sänger Ingo Block den Abend gekonnt mit dem Lied der Caprifischer
eröffnete. Es folgten die Sketche der lütten Helmster Plattsnacker unter der
Leitung von Herbert Heitmann. Beim Auftritt der Altländer Klabautermänner mit
ihren Shanties zum Mitsingen fingen die ersten Besucher schon an zu schunkeln.
Südseeromantik mit einer Limboshow zeigte die
Kindertanzgruppe des Heimatvereins.
Ingo Block und Seeräuberopa Fabian, dargestellt von Herbert
Heitmann, sangen zusammen mit dem allen Kindern die Seeräuberballade und das
Lied „Faulsein ist wunderschön“.
Mit dem Lied „Rum aus
Jamaika“ erschienen die die flotten Helmster Matrosen Heinz Stelling und
Hans-Martin Bockelmann sowie der Kapitän Florian Bockelmann auf dem Saal des
Eichenhofes und begeisterten die Zuschauer.
Flott moderiert von Gertrud Stelling und gekonnt choreographiert
von Regina Cordes folgten die weiteren Schaubilder des Heimatvereins.
„Op de Strandpromenood“ und „De Bodewoogen“ mit alten
Badeanzügen der Jahrhundertwende waren ebenso zu sehen, wie das Badeleben am
ehemaligen Helmster See.
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Die vier Autoren Jürgen Petruck, Herbert Heitmann, Reiner
Klintworth und Claus Vogt haben es nach ca. 6 Jahren geschafft, das Buch
„Helmste - ein
Geestdorf erzählt“
ist fertig. Zusammen mit dem Herausgeber, der Kreissparkasse
Stade, stellte der Heimatverein das nun fertig gedruckte Buch an einem
Dorfabend im Eichenhof den Bürgern von Helmste vor.
Mit Hilfe modernster Technik erläuterten die vier Autoren
ihre Beiträge zu diesem Buch.
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Zunächst gab Jürgen Petruck, als Sprecher der Arbeitsgruppe
„Erforschung und Dokumentierung der Helmster Geschichte“ einen Überblick über
die Entstehung des Buches. Anschließend berichtete er über seine Beiträge zu
diesem Buch: Kommunale Selbstverwaltung, das Wappen von Helmste, die
Liedertafel, Schießsportgemeinschaft und Feuerwehr. Der Schwerpunkt seiner
Arbeit war aber die geschichtliche Aufarbeitung der Helmster Höfe, Häuser und
Familien.
Claus Vogt berichtete über die Vorgeschichte von Helmste,
den Rezeß, die Bauernbefreiung und den Einquartierungen.
Herbert Heitmann stellte als ehemaliger Dorflehrer von
Helmste das Schulwesen, die Sagen, den Kindergarten, das Pferde- und Reiterdorf
Helmste, Sitten und Gebräuche und die Helmster Straßennamen vor.
Reiner Klintworth stellte aus seinen Beiträgen zu diesem
Buch : Kirche und Friedhof, Militär und Weltkriege, die Landwirtschaft, Helmster
Geschichten, das Jagdwesen, die Grundversorgung von Helmste, die Vereine und
Verbände im Dorf, besonders die im Jahre 1869 geplante Eisenbahn in den
Vordergrund seiner Vorstellung.
Das Buch mit seinen 344 Seiten war zum Preis von 29,80 €
erhältlich und die Auflage von 380 Büchern erfreulicherweise innerhalb von 4
Wochen restlos vergriffen.
Die Ortsbürgermeisterin Marianne Wiebusch bedankte sich bei den Autoren für die
jahrelange Recherchen über das Dorf und stellte lobend fest: „Ihr habt Helmste
einen unschätzbaren Dienst erwiesen“
Fredenbecks Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Helk zeigte
sich ebenfalls sehr begeistert über das Buch, besonders über die vielen Bilder
und lobte das Engagement der vier Autoren.
Anschließend würdigte er die Arbeit der vier Autoren mit der
Verleihung der Dankmedaille der Samtgemeinde Fredenbeck.
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Einen Helmster Traum in der Sommernacht erlebten rund 300
Zuschauer am 16.August 2008 in der alten
Zimmerei von Jörg Klintworth in der Böberstroot. Der Heimatverein Helmste e.V.
hatte in Zusammenarbeit mit der Tanz- und Ballettgruppe des TVG Drochtersen
unter der Leitung von Tamara Koch diese kulturelle Ereignis geplant.
Der „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare wurde
umgeschrieben auf das Jahr 2040 und mit der Musik des Queens Musicals „We will
rock you“ unterlegt.
Als Überraschung des Abends kam der Helmster Ulrich
Klintworth mit seinem Motorrad, einer Kawasaki VN 2000, auf die Bühne gefahren.
Der Heimatverein hatte als Veranstalter extra in Zusammenarbeit mit der Fa.
Stacon, der Tischlerei Jörg Klintworth, Landwirt Jonny Stelling und der Fa.
Hasselbring eine ca. 6m lange Rampe und
eine verstärkte Bühne für die 370 kg schwere Maschine gebaut. Der Einsatz
lohnte sich, mehrfach fuhr Ulrich Klintworth sein Motorrad unter tosendem
Beifall der Zuschauer auf die Bühne.
In der Pause gab es an einer Cocktailbar den „Helmster
Sommernachtstraum“, am Weinstand gab es
einen kühlen Tropfen, am Bratwurststand eine deftige Bratwurst und am
Getränkestand ein zünftiges Pausenbier.
Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung soll im nächsten
Jahr ein neues Musical wieder nach Helmste geholt werden.
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Wie auch schon 2007 führte die Niederelbe
Classics, eine Oldtimerrally mit ca. 160 alten Oldtimerautos durch
Helmste. Die Strecke führte vom Startort Stade vom Zuckerberg
kommend durch die Große Straße und den Wischhof
direkt zum Vereinsheim des Heimatvereins.
Hier wurden die Autos mit viel Beifall der
zahlreich erschienen Helmster und dem fachlichen Kommentar von Reiner
Klintworth begrüßt. Nach dem Erhalt des
Kontrollstempels durch Peter Klie wurden sie von der
Cheerleader Gruppe des Heimatvereins mit dem Schlachtruf
„He-ho–Oldtimer Go-Go-Go“
verabschiedet. Wenn auch einige Regengüsse diese Veranstaltung
ein wenig trübten, die Mädels der Cheerleader Gruppe
feuerten auch im Regen die Fahrer unermüdlich an.
Danach ging die Fahrt am Friedhof vorbei, wo
wieder eine Kontrolle war, durch den Sandkrug auf den alten Marktweg
weiter bis nach Ohrensen, über Harsefeld, Buxtehude, Jork, das
Alte Land wieder zurück nach Stade.
Mit dabei war auch ein Brautpaar aus
Helmste. Thorsten und Corinna Grell fuhren die ganze Rally in
einer Mercedes-Benz Stretch Limousine, schön als
Brautwagen dekoriert, mit und belegten bei ihrer Ankunft in Stade einen
der vorderen Plätze.
Wie auch im Vorjahr, als der Stargast
der
Fernsehmoderator Carlo von Tiedemann war, kam auch diesmal der
Überraschungsgast der Rally zu einer Stippvisite nach Helmste.
In diesem Jahr war es der Sänger Gunther Gabriel, der zusammen
mit den Mädchen der Cheerleader Gruppe ein kurzes Konzert vor
dem Vereinshaus gab.
Weiterhin konnte der Moderator Reiner Klintworth,
neben unserer Bürgermeisterin Marianne Wiebusch noch unseren
Landrat Michael Roesberg und den Landtagsabgeordneten Kai Seefried in
Helmste begrüßen.
Die Mitglieder des Heimatvereins hielten
für alle Gäste zur Stärkung
Würstchen, Frikadellen, Kartoffelsalat, belegte
Brötchen und Getränke bereit. Die hiesige Presse
berichtete ausführlich über diese Veranstaltung, wo
doch viele Bürger ihre alten Autos, die sie vielleicht einmal
besaßen oder von denen sie in ihrer Jugend träumten,
hier in aller Ruhe einmal bestaunen.
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Begeistert und zugleich betrübt zeigte
sich der
Vorstand des Heimatvereins Helmste e.V. über den
plattdeutschen
Abend im Eichenhof in Helmste. Begeistert über den
großen
Zuspruch zu dieser Veranstaltung , der Saal war rappeldicke voll, bis
auf den letzten Platz gefüllt und betrübt
darüber, dass
vielen Gästen nun bereits 20 Minuten vor dem Beginn des Abends
der
Zutritt verwehrt werden musste.
Der Vorstand und die Darsteller des Abends
beschlossen
darauf spontan, diese Veranstaltung zu einem späteren
Zeitpunkt
noch einmal zu wiederholen, ein Termin dafür muß
noch
gefunden werden.
Nach der schwungvollen
Begrüßung durch den
1. Vorsitzenden Reiner Klintworth, der auch durch das Programm
führte, zeigten "de lütten Helmster Plattsnacker" der
plattdeutsche Nachwuchs des Vereins, unter der Leitung von Herbert
Heitmann, 2 Sketche, die für viel Heiterkeit sorgten. Die
Bürgermeisterin Marianne Wiebusch und die Bäuerin
Gertrud
Stelling sorgten nun mit ihrem Tratsch am Gartenzaun für
Lachsalven und die Gäste erfuhren einiges über die
Helmster
Dorfbegebenheiten des vergangenen Jahres.
Die Nachbarn aus Deinste präsentierten
den
gemischten Chor und besangen den "Helmster Wind", während die
"Deinster Klooksnackers" wirkliche Eheprobleme zu bewältigen
hatten. Zwischendurch sorgte Ingo Block mit seinem plattdeutschen
einfühlsamen Gesang und Gitarrenbegleitung für viel
Beifall
und animierte zum Mitsingen.
Der Höhepunkt des Abends war dann
zweifelsohne die
Modenschau "ut ole Tieden". Nach einer Idee von der Altbäuerin
Gerda Stelling und der Choreographie von Regina Cordes, ließ
es
sich Gerda Stelling nicht nehmen, diese Modenschau selbst zu
kommentieren. Gekonnt hatte sie zu jedem Kleid, Anzug, Nachtgewand oder
Uniform,
auch aus eigener Erfahrung, die nötigen Informationen und die
Gäste erfuhren viel über das ehemalige Leben auf
einem Dorf
auf der Geest.
Der Reigen begann mit einem alten Bauernehepaar
und
einem Kleid von 1934 ( Dor geiht nix öber die
Gemütlichkeit )
. Mit "De Pingsttour" ( musikalisch begleitet von dem Deinster Chor )
wurde man wirklich in eine Zeit zurückgeführt , wo
man trotz
der vielen bäuerlichen Arbeit auch mal ausspannte. Mit einem
original Kinderwagen aus 1898, hier wurden schon einige Helmster mit
spazierengefahren, mit Picknikkorb, Strohhut , Sonnenschirm, Kindern
und Steckenpferd machte man seinen Pfingstausflug, dazu gab auch schon
mal einem ordentlichen Schluck aus der Buddel. Heinz und Magaretha als
Eltern zeigten in ihrem Auftritt, wie die lustige Gesellschaft die Tour
absolvierte und bekamen viel Beifall.
Eindrucksvoll zeigten Bauer und Bäuerin
und
natürlich der Melker ihre schwere Arbeit. Es fehlten
natürlich auch nicht die Ackerbauschüler (
"Steckrübenstudenten") und wenn es dann nach dem Lied der
Caprifischer zum Dorftanzen ging. Viel Beifall gab es für
Hans-Martin und Rita, die in alten Nachthemden mit Kerzen in der Hand
durchs Haus geisterten und ihre Kinder vom Tanzball suchten, aber nur
den kleinen Jan fanden, der auf einem kleinen Nachttopf saß
und
auch schon auf seine großen Schwestern wartete. Beim
Erntefest
zog die Bäuerin natürlich ihr Dirndlkleid an und der
Bauer im
Anzug tanzten zu "Danz op de Deel".
Eindrucksvoll und würdig zeigten sich
die
Obrigkeiten aus Helmste. Der Feuerwehrmann in einer Uniform von 1930
mit Alarmhorn, das zuletzt nach Stromausfall während der
Sturmflut
1962 noch benutzt wurde. "Im Rüstjer Forst ist Holzauktion"
nach
den Klängen dieses Liedes betrat Förster Martin aus
Rüstje in seiner Uniform aus den 60 er Jahren den Saal.
vervollständigt wurde dieses durch den Dorfgendarm Helmut, der
würdevoll daher schritt.
Es fehlten auch nicht die schönen
Abendkleider aus
den 40 er - 60 er Jahren mit Stoff aus Paris, Spitzen, Perlenstickerei,
Plisseekleid und Samtkleid. So konnte man zum Konzert gehen. Nun kam
der Höhepunkt des Abends. Mit einem lautem "Juchhe" erschien
der
Köstenbitter, mit Handstock , behängt mit bunten
Tüchern
und nach einem Schluck Kümmel , lud er gekonnt zur Hochzeit
ein.
Mit der alten Dampfeisenbahn kamen nun Tante Trude und Tante Anna aus
der Großstadt in das kleine Helmste um auf dem Lande Hochzeit
zu
feiern. Das Elegante Kleid mit Silberfuchs und das schwarze Festgewand
mit dem großen Kragen aus den 30 er Jahren waren ein
Hingucker.
Mit dem Hochzeitsmarsch genossen Thorsten und
Corinna
mit einem wirklich schlankem Brautkleid der 70 er Jahre ihren Auftritt.
Als dann Ingo Block, inzwischen Frack und Zylinder angezogen, auf den
Knieen rutschend zu Braut Nicole ( sie hatte ein Brautkleid nach der
Mode von 1920 an ) sein Lied "Dies ist der schönste Tag in
meinem
Leben" schmetterte, bekam nicht nur die Braut Gänsehaut, der
Beifall nahm kein Ende.
Nach dem Finale bedankte sich der 1. Vorsitzende
Reiner
Klintworth bei allen Beteiligten und freute sich ganz besonders
darüber, dass es gelang in dem kleinen Dorf Helmste insgesamt
36
Modells für diese Veranstaltung zu gewinnnen. Er versprach:
"Wenn
das Interesse an einer Wiederholung wirklich da ist, werden wir es
wiederholen ".
Heimatverein Helmste e.V.
Bilder folgen!
Der Heimatverein Helmste e.V.
präsentierte sein
drittes Dorffest und Flohmarkt mit Erfolg. "Wir hatten Glück
mit
dem Wetter und obwohl in der näheren Umgebung mehrere
Veranstaltungenstattfanden, hatten wir eine große Resonanz",
so
freute sich der Vorstand des Vereins.
Die Treckerfreunde aus Ohrensen, Haddorf,
Fredenbeck,
Stade und Deinste zeigten ihre alten Zugmaschinen und fuhren gegen
Mittag mit den Kindern, begleitet von der Feuerwehr, einen
großen
Korso durch das Dorf.
Für schwungvolle musikalische
Unterhaltung sorgte
die "Hogener Dörpskapell" aus dem Nachbardorf Hagen. Die
Auftritte
der Kindertanzgruppe des Heimatvereins mit ihren eingeübten
Tänzen wurde mit viel Beifall belohnt.
Das kleine Museum hatte ihre Pforten
geöffnet und
zeigte z.B. die Handhabung alter bäuerlicher Geräte
(Kartoffelsortiermaschine, Rübenschneider und einen
Saatreiniger).
Im Zelt wurden fleißig die von den Bürgern
hergestellten
Torten und Kuchen verspeist. Daneben gab es frisch geräuchrete
Helmster Forellen und der alte Ackerwagen von 1949 mit
Kürbissen
und Herbstblumen dekoriert, wurde von vielen G%auml;sten bewundert.
In einem Extrazelt zeigte die Arbeitsgruppe die
ersten
Ergebnisse der Dorferneuerung, welches für großes
Interesse
sorgte.
Bilder zu diesem Fest gibt es in unserer Galerie
zu sehen.
Bilder zu diesem Ereignis gibt es in unserer Galerie
zu sehen.
Wie schon seit einigen Jahren üblich,
war auch in
diesem Jahr eine Ganztagsfahrradtour der Abschluss der
diesjährigen Radfahrsaison des Heimatverein Helmste e. V.
Marianne
Wiebusch, die Initiatorin dieser Radlertruppe hatte sich auch in diesem
Jahr wieder ein lohnenswertes Ziel ausgesucht.
So trafen wir, 15 Radlerinnen und Radler,
uns am
Sonntagmorgen, den 26. August 2007, um 10.00 Uhr, auf dem Hof
von
Henry Dankers. Von hier aus sind wir zur Moorhütte
des
Heimatverein Mulsum aufgebrochen. Mit kräftigem Gegenwind aber
noch voller Energie traten wir in die Pedale um über
Sandkrug, Lusthoop, nach Mulsum zum Hohen Moor und damit auch
zur
Moorhütte zu gelangen. Bei der Moorhütte wurden wir
schon von
Henry Dankers erwartet, der dort ein wunderbares Buffet aufgebaut
hatte. Diese Speisen sind von den Teilnehmern zubereitet und
schon am frühen morgen bei Henry angeliefert worden. Alle
waren
von den Köstlichkeiten begeistert und bei Bier, Kaffee und
Sekt
wurde viel geplaudert.
Gegen 13.00 Uhr brachen wir dann wieder
alle auf
um noch paar hundert Meter weiter zur Moorschutzhütte
zu
fahren. Dort wurden wir von Hans-Hermann Gerken, dem
Schriftführer
und etwas später auch von Hans-Heinrich Schomacker, dem
1.Vorsitzenden des Mulsumer Heimatvereins in Empfang genommen. Nach
einer Begrüßung, die durch einen Moorschluck
bekräftigt
wurde, hörten wir dann Wissenswertes über die
Entstehung des
Moores, die Besiedlung und die Bedeutung von Moor und
Torf in
früheren Zeiten und Heutzutage. Dem theoretischen Teil folgte
dann
der Praktische. Hans-Heinrich Schomacker zeigte und erklärte
uns wie man Torf sticht und anschließend wurde die
Karre mit
dem frisch gestochenen Torf zum Ringeln gefahren. Das Ringeln der
Torfsoden wurde uns dann von Hans-Hermann Gerken vorgeführt.
Jeder
Teilnehmer hat diese beiden Tätigkeiten selber ausprobieren
können. Man bekam zwar schmierige Hände dabei, aber
es war
eine interessante Arbeit. Abschließend hat jeder Teilnehmer
zur
Belohnung ein " Moordiplom" erhalten.
Gegen 15.00 Uhr starteten wir wieder an tiefen
Gräben vorbei durch die idyllische Moorlandschaft nach Mulsum,
Hagenah, an der B74 entlang nach Schwinge, Wiepenkathen, Hagen und
schließlich wieder nach Helmste. Zum Abschluss des Tages
fuhren
die meisten Radler noch zum Eichenhof um bei einem
gemütlichen und genüsslichen Abendessen noch einmal
den Tag
Revue passieren zu lassen. Es waren sich alle einig: dies war eine
schöne und gelungene Abschlussfahrt, wenn auch die gefahrenen
50
km bei den meisten Fahrern zu "leichter Ermüdung und
Erschöpfung" geführt hatten. Wir freuen uns
jedenfalls wieder
aufs nächste Jahr!
Bilder zu dieser Tour gibt es in unserer Galerie
zu sehen.
Am 16. September findet wieder ein Dorffest beim
kleinen Museum im Binnenfeld von 11.00 - 17.00 Uhr statt
Vorgesehene Ablaufpunkte:
- Tag der offenen Tür in uns
";Lütt Museum";
- Oldtimertrecker mit Korso durch das Dorf
- Floh- und Trödelmarkt
- Vorführung bäuerlicher
Geräte
- Kinderprogramm
- Vorstellung der Arbeitsgruppen der
Dorferneuerung
- Kaffee und Kuchenbüffet
- Bratwurst und Pommes
- Live Musik
- Blumen-, Stauden- und Kürbismarkt
Vom 01. bis 03.September 2006 wurde wieder das,
alle
drei Jahre stattfindende, Erntefest gefeiert. Der Höhepunkt
war
der Umzug der Erntewagen am Sonntag. [Weiter]
Am 30.Oktober 2005 fand die Reitjagd des
Harsefelder Reitvereins statt. Ein [Bericht] von
Heike Gaden
Die Möglichkeiten eines Pferdeliebhabers
in Helmste. Ein [Bericht]
von Dr. Harald Müller - Späth
Am
11. September 2005 fand der erste Helmster Feuerwehrmarsch für
Kinder statt. In Altersstufen aufgeteilt und in Gruppen zu jeweils bis
zu sechs Kindern marschierten sie von den Eltern begleitet durch
Helmste. Im ganzen Dorf waren Stationen aufgebaut, an denen die Kinder
die verschiensten Aufgaben lösen mussten. Ob es sich nun um
Dosenwerfen, Tiere raten, Erste Hilfe oder Slalomfahren handelte, es
war für jeden etwas dabei. Nach Beendigung des Marsches stand
ein
Feuerwehrfahrzeug bereit, um mit den Kindern noch eine Runde durch
Helmste zu drehen. Den krönenden Abschluß bildete
dann die
Preisverleihung, bei der sich alle beteiligten Kinder, von gut
gefüllten Tischen, eine Erinnerung an diesen Tag aussuchen
durften.
Einen herzlichen Dank an die
Organisatorinnen/en dieser tollen Idee.
Die Bildergalerie der 900-Jahr-Feier ist fertig.
102 Bilder des Tages sind zusammen gestellt. Vorher gibt es aber einen
kurzen Überblick
des Tages. Wer die Abkürzung gehen möchte,
kommt hier direkt zur Galerie.
Der Heimatverein
Helmste e.V.
lädt in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Harsefeld, der Martin
-
Luther - Kirche Fredenbeck, der Feuerwehr Helmste und dem
Künstler
Dirk Behrens zur 900 - Jahr - Feier des Forstortes Rüstje ein.
Mehr Informationen zur [Feier]
und zum [Heimatverein
Helmste e.V.].
Die diesjährige Ausfahrt des
Heimatvereins führte für 42 Helmster und
Gäste nach Ostfriesland. Ein [Bericht] der
Fahrt.
Es ist wieder soweit. Die Konfirmationen beginnen
am 17.
April. Eine Liste aller Konfirmanden findet Ihr unter ";Info-Kirche";
oder Ihr geht den [direkten
Weg]
Am 29. Mai 2005 veranstaltet der Heimatverein eine
Tagesfahrt nach Moordorf und Wiesmoor. Näheres bei den [Terminen]
Der Reitbetrieb Familie Heinrich und Meta Ehlers
stellt sich vor. [Weiter]
Der Erlebnisbericht einer Ballonfahrt mit vielen
Fotos von Heike Gaden. [Die
Reise]
Durch massive Zeitprobleme des Webmasters lag die
Website für längere Zeit im
Dornrößchenschlaf. Das ist jetzt vorbei.
2005 ist das Jahr eines besonders großen
Ereignisses. Rüstje wird 900 Jahre alt.
Dazu wird am 04.September 2005 ein großes Fest mit
Waldgottesdienst und vielen Überraschungen gefeiert. Mehr wird
noch nicht verraten.
Im Laufe der Zeit werden unter ";Das Dorf als
Zentrum -> Reiterhöfe"; Helmster Reiterhöfe
vorgestellt. [Weiter
zur Einleitung]
Von Peter Paulsen aus Himmelpforten wurde uns
freundlicherweise ein neues Luftbild zur Verfügung gestellt
welches das ganze Helmste zeigt. [Luftbild]
Unter ";Das Dorf als Zentrum -> Geschichten
und Sagen gibt es eine neue Geschichte, die vom Jakobitag berichtet. [Der kurze Weg]
Der neue Kalender für das Jahr 2005 soll
unter
Mithilfe der Helmster Bürger in verbesserter Qualität
entstehen. Wir möchten die Strassen oder Ortsteile in denen
wir
wohnen in den Mittelpunkt stellen.
Bitte schickt uns Fotos aus Eurer Strasse. Häuser,
Bäume,
Menschen, Treffpunkte und Aktivitäten die Ihr mit Eurer
Strasse
verbindet. Diese würden wir gerne als Kalenderblatt sehen!
Einsendeschluss ist der 10.09.04!
Fotos können in Helmste bei Sonja
Mattes, Kleeweg 7 abgegeben werden oder per
E-Mail: s.mattes@ewetel.net und
Webmaster@Helmste.de
Nach Informationen des Stader Tageblatts ist die
A20
zwischen Stade und Sit
Der Windpark ist fertiggestellt. Am
22.05.2004 gibt es eine Einweihungsfeier des Betreibers. Start ca 13.00
Uhr. Zum Abschluss gibt es noch ein paar weitere Bilder in
der Galerie [Galerie] [Infos zum Windpark]
In unregelmässigen Abständen
werden wir in
Zukunft Sagen und Geschichten aus Helmste und Umgebung
veröffentlichen. Den Auftakt dieser Serie macht eine
Geschichte
über die Entstehung von Helmste. Zu finden ist sie unter "Das
Dorf
als Zentrum -> Leben in Helmste -> Sagen und Geschichten"
[Sagen
und Geschichten - tom För]
Wir wünschen allen Konfirmanden alles
Gute und einen unvergesslichen Tag.
[Weiter]
Auch dieses Jahr fanden sich viele Helmster zum
";löschen"; des Osterfeuers ein. [Weiter]
Am 24. März 2004 fand im Eichenhof die
Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Helmste statt. [Weiter]
In der Gemeinde Deinste-Helmste findet am
Dienstag , 13. Januar 2004
um 19:30 Uhr
in der Gaststätte Wiebusch
Auf der Hain
21717 Deinste
auf Einladung der Gemeinde Deinste eine Bürgerversammlung mit
dem Thema
";Entwicklung unserer
Gemeindeteile";
statt.
Sie haben zum ersten Mal die Chance, die Politik und die Zukunft der
Gemeinde direkt und aktiv mitzugestalten. Nutzen Sie diese
Möglichkeit! [Weiter]
Bei strahlendem Sonnenschein fand wieder der
traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Hof Klintworth statt. [Weiter]
Selbst schmuddeliges Regenwetter konnte ca. 120
Kinder
und ihre Eltern am 25. Oktober 2003 nicht davon abhalten, am
Laternenumzug des Heimatvereins teilzunehmen. [Weiter]
Vom 05. bis 07.September 2003 wurde wieder das,
alle
drei Jahre stattfindende, Erntefest gefeiert. Der Höhepunkt
war
der Umzug der Erntewagen am Sonntag. [Weiter]
Am Mittwochabend (03.09.2003) trafen sich die
Helmster, um in der Scheune von Heinz Laporte die Erntekrone zu binden.
[Weiter]
Der Windpark wächst. Die meisten
Türme sind errichtet. [Weiter]
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